Als Glashaus wird das 4-geschossige Industrie-Objekt am Dreiländereck F-D-CH bezeichnet. Es steht direkt an der Landesgrenze Deutschland-Schweiz. Als letztgebautes Objekt (1928) der Schetty-Textil-Färberei diente es historisch der Qualitätskontrolle der behandelten Stoffe. Viel Tageslicht war die Hauptanforderung. Die Geschosse waren nicht unterteilt - das Haus ist ein konsequenter Stützenbau mit einem Treppenhaus und Warenlift landseitig. Die kleinen Türme sind die Orte mit vertikal durchgehenden schmalen Metallwendeltreppen. Ein paar Reste davon sind erhalten geblieben und  beim Ausbau der Wohnungen wiederverwendet worden.



1/2/3

4/5/6

7/8/9

10/11/12

2 Bild aus den 1930er-Jahren: Vogelperspektive des gesamten Schetty-Areals. Kurz vorher (1925) ging der Basler Hafen in Betrieb - davor war der südliche Teil der Schusterinsel Grünland. Die Bahnanlagen der Deutschen Bahn auf Weiler Boden haben bis zu diesem Zeitpunkt ein erhebliches Ausmass erreicht - inkl. einer grossen Gartensiedlung für die Bahnangestellten > Leopoldshöhe.

Der Betrieb der Färberei endete in den 80er Jahren. 1991 eröffnete das neue Einkaufszentrum. Das unter Denkmalschutz gestellte Glashaus erlebte diverse Zwischennutzungen. 2007 wurde es definitiv umgenutzt mit dem Einbau von 20 Loftwohnungen. Der historische kleine Grünpark am Rhein lebt in einfacher Form weiter (Bild 8).

12 Ölbild von Rudolf Maeglin - 1956 : "Drei-Länder-Eck"