Als Glashaus wird das 4-geschossige Industrie-Objekt am Dreiländereck F-D-CH bezeichnet. Es steht direkt an der Landesgrenze Deutschland-Schweiz. Als letztgebautes Objekt (1928) der Schetty-Textil-Färberei diente es historisch der Qualitätskontrolle der behandelten Stoffe. Viel Tageslicht war die Hauptanforderung. Die Geschosse waren nicht unterteilt - das Haus ist ein konsequenter Stützenbau mit einem Treppenhaus und Warenlift landseitig. Die kleinen Türme sind die Orte mit vertikal durchgehenden schmalen Metallwendeltreppen. Ein paar Reste davon sind erhalten geblieben und  beim Ausbau der Wohnungen wiederverwendet worden.



1/2/3 Innenansicht des Glashauses vor dem Einbau der Wohnungen 2007.

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13/14/15 Ölbild von Rudolf Maeglin - 1956 : "Drei-Länder-Eck"


Der Betrieb der Färberei endete in den 80er Jahren. 1991 eröffnete das neue Einkaufszentrum. Das unter Denkmalschutz gestellte Glashaus erlebte diverse Zwischennutzungen. 2007 mutierte es definitiv in ein Wohnhaus mit 20 Loftwohnungen.